Was ist eine Vertragswidrige beendigung des arbeitsverhältnisses

Nach dem Arbeitsvertragsgesetz dürfen Arbeitnehmer, die ihre Pflichten aus dem Arbeitsverhältnis vernachlässigt oder einen Verstoß gegen dieses Vertrag begangen haben, jedoch nicht vor verwarnt und die Möglichkeit erhalten, ihr Verhalten zu ändern. Nach Anhörung des Arbeitnehmers muss der Arbeitgeber vor der Kündigung feststellen, ob eine Kündigung durch die Aufnahme eines Arbeitnehmers in eine andere Arbeit vermieden werden kann. Die vorstehenden Bestimmungen sind nicht zu beachten, wenn der Kündigungsgrund ein so schwerwiegender Verstoß im Zusammenhang mit dem Arbeitsverhältnis ist, dass es unzumutbar ist, vom Arbeitgeber die Fortsetzung des Vertragsverhältnisses zu verlangen. Wenn Sie in einem neuen Job beginnen, können Sie sich bei der Unterzeichnung des Arbeitsvertrags auf eine Probezeit einigen. Wenn der Arbeitsvertrag eine Probezeit vorgibt, können sowohl Sie als auch Ihr Arbeitgeber den Vertrag während der Probezeit fristlos kündigen. Das Arbeitsverhältnis darf jedoch nicht aus diskriminierenden oder angesichts des Zwecks der Probezeit unangemessenen Gründen gekündigt werden. Wenn keine Probezeit vereinbart wurde, gibt es keine Probezeit. Ein Arbeitsverhältnis kann während der Probezeit auf Initiative des Arbeitnehmers oder Arbeitgebers beendet werden, ohne dass ein besonderer Kündigungsgrund nachgewiesen werden muss. Darüber hinaus ist es nicht erforderlich, während der Probezeit Fristen einzuhalten, aber das Arbeitsverhältnis kann sofort beendet werden. Weitere Informationen finden Sie unter [2.8.3 Kündigung des Arbeitsvertrags während des Probezeitraums]. Der Grund für die Stornierung muss extrem gewichtig sein. Das bedeutet, dass der Grund ein so schwerwiegender Verstoß oder ein Fehlverhalten der anderen Partei sein muss, dass eine Fortsetzung des Arbeitsverhältnisses nicht vernünftigerweise zu erwarten ist.

Die Stornierung muss innerhalb von 14 Tagen nach Bekanntwerden des Kündigungsgrundes bekannt gegeben werden. Die Umsetzung von Kurzarbeit stellt eine Änderung des aktuellen Arbeitsvertrags dar. Diese Änderung kann nur vorgenommen werden, wenn der Mitarbeiter ihr zustimmt. Der Arbeitnehmer hat das Recht, Kurzarbeit abzulehnen. Der Arbeitnehmer könnte daher geltend machen, dass eine solche Kündigung im Sinne von Art. 336 Abs. 1 Buchstabe d CO missbräuchlich sei. Nach dieser Bestimmung ist eine Kündigung missbräuchlich, wenn sie erteilt wird, weil der Arbeitnehmer Ansprüche aus dem Arbeitsverhältnis in gutem Glauben geltend macht (sog. Rachekündigung). Abgesehen von den vorstehenden Gründen kann ein Arbeitsvertrag nur aus einem äußerst gewichtigen Grund gekündigt werden.

Ein solcher Grund kann als gegeben angesehen werden, wenn eine der Parteien eine solche schwere Verletzung oder Fahrlässigkeit der Beschäftigungsbedingungen begeht, dass von der anderen Partei vernünftigerweise nicht erwartet werden kann, dass sie das Arbeitsverhältnis auch während der Dauer der Kündigungsfrist fortsetzt. Der Arbeitgeber ist nur dann berechtigt, den Arbeitsvertrag eines Arbeitnehmervertreters oder eines gewählten Vertreters aus geeigneten und gewichtigen Gründen für seine Person zu kündigen, wenn die Mehrheit der Arbeitnehmer, die der Arbeitnehmervertreter oder der gewählte Vertreter vertritt, zustimmt. Der Arbeitgeber ist nur dann berechtigt, den Arbeitsvertrag eines Arbeitnehmervertreters oder eines gewählten Vertreters aus finanziellen und produktionsbezogenen Gründen oder aufgrund von Umstrukturierungsverfahren oder Konkurs enden zu lassen, wenn seine Arbeit vollständig aufhört und der Arbeitgeber nicht in der Lage ist, andere Arbeiten zu verrichten oder die Person für eine andere Arbeit auszubilden. Der Arbeitnehmervertreter oder der gewählte Vertreter kann in der Regel der letzte Arbeitnehmer sein, dessen Anstellung beendet wird. Der Arbeitgeber kann das Arbeitsverhältnis rechtlich kündigen, wenn sich der Arbeitnehmer beispielsweise am Arbeitsplatz gewalttätig verhält. Nach den Rechtsvorschriften ist der Arbeitgeber berechtigt, das Arbeitsverhältnis für gekündigt zu halten, wenn der Arbeitnehmer mindestens sieben Tage ohne Genehmigung von der Arbeit abwesend war.

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